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Architektonische Perlen

Gemeinde  Jarocin

Rathaus (JAROCIN)

Visitenkarte der Stadt. Es wurde in den Jahren 1799-1804 an der Stelle des vorherigen Holzgebäudes gebaut. Es ist mit interessanten Mietshäusern vom Anfang des 19. Jahrhunderts umgeben. Das Rathaus von Jarocin besitzt als eines der wenigen Rathäuser Arkaden. Am Mittag tönt daraus das Trompetensignal der Stadt, das von Franciszek Szymankiewicz komponiert wurde. In den Bogengängen befindet sich die Filiale der öffentlichen Bibliothek der Stadt und der Gemeinde Jarocin mit dem Jarocin-Zentrum der Information über die Region, und ein Café. Das Rathaus ist Sitz des Stadtrates und des Standesamtes, den letzten Stock nimmt das Regionalmuseum ein.

 

Die Pfarrkirche St. Martin (JAROCIN)

Das gemauerte spätgotische Gotteshaus. Errichtet im 16. Jahrhundert. An der Außenwand der Kapelle - eine Sonnenuhr und eine Zeigeuhr am Turm. Die Kirche ist von einer Mauer umgeben, in der sich hölzerne Kreuzgänge befinden; in den Kreuzgängen hingegen sind die Stationen des Kreuzwegs. Im Hof - die barocke Figur St. Laurentius aus dem Jahre 1744 und zwei im Stein ausgehöhlte Weihwasserbecken.

Palast von Radolińscy (JAROCIN)

Errichtet in den Jahren 1847-1853 im Stil der englischen Neughotik, auf Auftrag des ehemaligen Jarocin-Besitzers Władysław Radoliński. Mehrmals umgebaut, sein heutiges Aussehen unterscheidet sich grundsätzlich von seiner ursprünglichen Version. Im Inneren blieben neugotische hölzerne Elemente und alte Holztreppe erhalten. Zurzeit befindet sich in dem Palast die öffentliche Bibliothek der Stadt und der Gemeinde Jarocin, die Staatliche Musikschule des I. Grades Jarocin und die Jugendherberge, die durch den Schulverbund Nr. 5 geleitet wird.

 

Schatzkämmerchen (JAROCIN)

Das Gebäude steht an der Stelle des ehemaligen Holzturmes. Laut Quellenangaben wurde am Jahrhundertwende des 14. und des 15. Jahrhunderts das Bauwerk verbrannt, und an seiner Stelle wurde Anfang des 16. Jhs. ein gemauerter Wohnturm gebaut. Zurzeit befindet sich dort eine Filiale des Regionalmuseums. Das Schatzkämmerchen erfüllt die Funktion einer Galerie, es ist der Ort, an dem vorübergehende Ausstellungen veranstaltet werden.

 

 

Die Ruinen der Krankenhauskirche des Heiligen Geistes (JAROCIN)

Platziert an der Stelle des Parks von der Seite der (St.) ul.  Św. Ducha. Zuerst war das ein Holzbau, das die Funktion der Krankenhauskirche erfüllte. Das Gotteshaus mit dem zu ihr gehörenden Krankenhaus wurde in den Jahren 1428-1437 von den Vermögensbesitzern in Prusy (in Preußen) errichtet. Das gemauerte Gotteshaus entstand wahrscheinlich im Jahre 1516. Seit dem Jahre 1833 ist die Kirche im Ruin. Die Gottesdienste finden dort nur gelegentlich statt.

 

 

 

Die postevangelische St.-Georg-Kirche (JAROCIN)

Errichtet in den Jahren 1847-1848, gründlich renoviert und umgebaut zum neuromanischen Stil im Jahre 1894 . In den Jahren 2002-2003 wurde die Sanierung der Kirche durchgeführt, und im Fenster der Kirche erschien eine Glasmalerei mit dem Patron. St.-Georg-Kirche ist seit dem 2. Weltkrieg katholische Kirche.

 

Christus-König-Pfarrkirche (JAROCIN)

Eine große Kirche mit drei Schiffen, errichtet im Jahre 1930 nach einem Entwurf von Stefan Cybichowski,  Sie besitzt neoklassizistische Ausstattung, 1999 wurde ein Turm angebaut.

 

St.-Anton-Kirche (der Franziskanerpater) (JAROCIN)

Eine moderne Kirche, gebaut in den Jahren 1976-1979 nach einem Entwurf von Tadeusza Kowalczyk. Gebaut auf dem Plan der Rose, besitzt eine moderne Form und eine kompakte Verteilung des Inneren. Das Kreuzt auf dem Turm erreicht die Höhe von 37 m. An der Kirche liegt dicht der Franziskanerorden, der in den Jahren 1976-1981 entstand.


Synagoge (JAROCIN)

Den Grundstein zu ihrem Bau legte im Jahre 1841 der ehemalige Jarocin-Besitzer Gr. Władysław Radoliński. Während der Besatzung bestimmten die Deutschen das Gebäude für eine kleine Turnhalle. Die Funktion bekleidete er auch nach dem Krieg. Zurzeit ist das Gebäude Privateigentum.

Eisenbahnhof (JAROCIN)

Gebaut Ende des 19. Jhs. Der älteste bewahrte Bahnhof vom Knotentyp in Großpolen. Einer der ersten Bahnhöfe in diesem Gebiet, der über elektrische Beleuchtung verfügt. Über den Fenstern - Gemälden mit den mit der Stadt verbundenen Szenen und Symbolen. Im Bahnhofgebiet - eine alte Dampflokomotive aus dem Jahre 1951 Im Jahre 2013 wurde die Sanierung des Bahnhofes zusammen mit der nächsten Umgebung durchgeführt. 

 

Lokomotivschuppen (JAROCIN)

Da sich die Gesellschaft der Großpolen-Eisenbahn (Towarzystwo Kolei Wielkopolskiej) mit Sitz in Jarocin die weitere Degradierung des ehemaligen Lokschuppens nicht ansehen wollte, begann sie seit dem Jahre 2009 die Anpassungsarbeiten des durch die Gesellschaft PKP S.A. nicht genutzten Geländes zu Ausstellungszwecken, und schaffte gleichzeitig die Ausstellung des von sich gesammelten alten Wagenparks .

Im Rahmen der durch den Verband geführten konservatorischen Werkstätte werden die Exponate systematisch restauriert. Die gesammelte Wagenpark-Sammlung zählt 19 Stück: Verbrennungslokomotiven, eine Dampflokomotive, Waren- und Personenwaggons, und wird immer noch vergrößert.

 

Stadtpark (JAROCIN)

Einer der herrlichsten Parks in Großpolen. Errichtet in den Jahren 1840-1850 hat die Form eines Landschaftsparks mit der Fläche von ca. 30,3 ha. Entworfen von Piotr Józef Lenne, einen bekannten Park-Designer, u.a. der Parks in Wien, Berlin und Warszawa. Ein wertvoller Teil des Parks ist sein alter Baumbestand. Dort befindet sich eine der in Europa ältesten Hainbuche-Alleen und viele Bäume, die Denkmäler sind.

 

Speicher (JAROCIN)

Das Gebäude des Getreidespeichers aus dem 19. Jhd., das an der Aleja Niepodległości liegt, wird für die Bedürfnisse des in Jarocin gebildeten Musemus adaptiert, das der Geschichte der polnischen Rockmusik und der Jarocin-Festivals gewidmet ist. Der Speicher des polnischen Rocks wird ein Teil des Jarocin-Regionalmuseums sein, in dem sämtliche mit der Geschichte des polnischen Rocks und der über 30-jährigen Geschichte des Jarocin-Rockmusik-Festivals verbundenen Andenken gesammelt, aufbewahrt und zugänglich gemacht werden.
Die Ausstellung wird einen multimedialen Charakter haben. Der Besucher wird sich die reichliche Foto-Dokumentation ansehen können, die während der nacheinander folgenden Festivals von professionellen Fotografen, Amateuren, und auch von Funktionären des Sicherheitsdienstes gemacht worden sind. Zugänglich werden originale Musik- und Filmaufzeichnungen der Konzerte und Dokumentarfilme sein, die das Jarocin-Phänomen zeigen werden. Dort lässt es sich die Geschichte der Veranstaltung aufgrund der jahrelang in der lokalen und überregionalen polnischen Presse publizierten Artikel verfolgen. Für den Bedarf der Ausstellung werden über 20 einige Minuten dauernde Filme entstehen, die die aufeinander folgenden Auflagen des Festivals präsentieren werden - vom ersten, das im Jahre 1980 stattfand, bis zu den letzten. Sie werden die Evolution des Festivals und die sich verändernden sozial-politischen Bedingungen zeigen. In der Ausstellung werden sich auch originale Plakate, Festivalfolder, Abonnements und Eintrittskarten, Andenken-T-Shirts, Werbemarken und hunderte anderer Gegenstände befinden, ohne die man sich das Jarocin-Festival nicht vorstellen kann. Äußerst wertvolle Exponate werden für die Rockfans die von den polnischen Rockmusikern übergebenen Andenken sein. Der Speicher wird auch zum Ort sein, an dem vielfältige Kulturprojekte durchgeführt werden. Das Erdgeschoss des Gebäudes wird die Rolle einer Musik-Gaststätte erfüllen, wo sich junge Bands werden präsentieren können.

 


Militärstiefel (JAROCIN)

Das Militärstiefel-Denkmal ist die Visitenkarte der Stadt, die oft die Hauptstadt des polnischen Rocks genannt wird. Die Installation eines großen Militärstiefels, also eines kultigen Schuhs, wurde im Juli 2011 im Zentrum von Jarocin errichtet. Das Werk ist über 2 Meter hoch. Die Militärstiefel erfreuten sich in den 70er und 80er Jahren in Großbritannien einer großen Popularität, und waren mit der Punkrock Musik verbunden.
In Polen wurden damals auch solche Schuhe getragen, die hauptsächlich in Militärlagern „erreicht“ oder aus Rumänien gebracht wurden. Die Idee selbst hat ihren Ursprung ist der Idee des Festivals - Militärstiefel sollte Widerstand und Kontestation ausdrücken, mit denen Jarocin dank seinen kultischen Konzerten assoziiert wird. Die Statue sollte auch an die Initiatorin des Ganzen erinnern. Die Autorin der Idee ist die nicht mehr lebende Felicja Pawlicka, die im Jahre 2010 bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Ihre Absicht wurde von Małgorzata Kruk und Jakub Bogatko verwirklicht. Das Projekt wurde durch die Stiftung Träume-Garten Jarocin (Fundacja Ogród Marzeń) realisiert. Sie bekam eine finanzielle Unterstützung vom Marschallamt Großpolens und von privaten Investoren.


CIELCZA

das Dorf liegt an der Straße Jarocin-Poznań, auf dem Rücken des Moräneinselberges, das Pagór Cielczy genannt wird. Die dortige Pfarrei besteht seit 1378. Die von Stanisław Cybichowski entworfene St.-Margarete-Kirsche wurde in den Jahren 1912–1913 aufgebaut; neben der Kirche steht das Pfarrhaus aus dem Jahre 1933. An der örtlichen Feuerwache - eine kleine Figur  St. Florians, die anlässlich des 80. Jahrestages der Feuerwache gestiftet wurde. Mit der Ortschaft sind viele Legenden verbunden. Nach einer von ihnen war die Ortschaft durch Hexensabbate bekannt, die an der Kreuzung der Wege im nahegelegenen Wald stattfanden.

 

GOLINA

das Dorf liegt an der Straße in die Richtung Wrocław. Der Ortsname kommt vom unbestellbaren Boden, in der ursprünglichen Version Golinia oder Golenia. Im Dorf befinden sich die Ansiedlungspuren aus dem 10. Jahrhundert. Die hölzerne St.-Andreas-Kirche aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Mit Schindeldach mit einem Turm, mit einem ein wenig engeren als das Schiff Presbyterium.
Innerhalb des Gotteshauses - Polychronie aus dem Jahre 1935. Das Hauptaltar - mit dem wunderbaren Bild der Muttergottes der Trost aus dem 17. Jhd. Neben der Kirche - ein aus dem Jahre 1750 stammender vierseitiger Glockenturm. Im Dorf befindet sich eine Pfarrei aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, ein Pfarrhaus aus dem Jahre 1939 und ein St.-Laurentinus-Figurchen aus dem 19. Jhs. Die Ortschaft ist vor allem durch haft nasuwany sog. snutki golińskie (eine Art der Volststickerei) bekannt. Die Tradition von snutki golilińskie blieb dank Helena Moszczeńska, der Frau des letzten Erben Golins, erhalten. Sie wird bis heute von den Einwohnerinnen des Dorfes gepflegt. In dem Dorf ist die folkloristische Band „Goliniacy“ tätig.

 


ŁUSZCZANÓW

das Dorf liegt an der Straße Wilkowyja – Lisew. Die ersten Erwähnungen über Łuszczanów stammen aus dem Jahre 1305 und betreffen die Zuerkennung den Cisterciensern aus Ląd des Dorfes Vczonovo. Die Bebauung des Dorfes konzentriert sich hauptsächlich entlang einer Straße, in der sich auch eine seit dem Jahre 1871 bestehende Schule befindet. In der Ortschaft sind reizende Kapellen zu treffen, u.a. die St.-Laurentinus-Kapelle aus der Jahrhundertwende des 19. und des 20. Jhs. und ein Figürchen der Muttergottes von Lourdes, das wahrscheinlich aus dem Anfang des 20. Jhs. stammt. Der charakteristischste Bestandteil der Bebauung des Dorfes war die Windmühle koźlak aus dem 19. Jh. Zurzeit - restauriert, in das Gebiet der Grundschule Łuszczanów gebracht. Wo das Kulturzentrum mit der Windmühle - das Brothaus (Dom Chleba) entsteht.

 

POTARZYCA

das Dorf liegt an der Straße von Rusko nach Golina. Die ersten Spuren der menschlichen Existenz in diesem Gebiet werden auf 4.000 Tsd. Jahren v.u.Z. datiert. Die Siedlung wurde zum ersten Mal im Jahre 1391 erwähnt. In den Jahren 1403-1458 war das ein kleines Städtchen, das auf die Malbork-Expedition im Jahre 1458 einen Soldaten bestimmte. Im Dorf - der Hof aus der Jahrhundertwende des 19. und 20. Jahrhunderts, umgeben durch den Park. In der Mitte des Dorfes steht die Kreuzerhöhung-Kirche  . Das Barockgebäude wurde im Jahre 1795 errichtet, im Jahre 1880 wurde im Westen ein Turm angebaut.

 

ROSZKÓW

das Dorf gehörte seit dem 19. Jhd. zu den Gütern der Familie Radolińscy. Die örtliche Kirche des Heiligsten Herzens des Herrn Jesu stammt aus dem Jahre 1988. Die Hof-Anlage aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Es ist ein einstöckiger Hof, benachbart von einem Park und einem Teich. Daneben - ein aus der Jahrhundertwende des 19. und des 20. Jhs. stammender Speicher. Die Ortschaft ist am meisten durch das sich dort befindende künstliche Wasserbecken, das in den Jahren 1994-1997 entstanden ist, bekannt. Dies ist ein idealer Ort für die Angler und Leute, die Erholung suchen.

 

SIEDLEMIN

die Ortschaft liegt an der letzten Strecke des künstlichen Wasserbeckens „Roszków“, das an der Lubieszka errichtet wurde. Die örtliche St.-Nikolaus-Kirche stammt aus den Jahren 1846-1848. Die Kirche ist von einer Steinmauer umgeben, auf den Säulen des Tors befinden sich Figuren: von Christus und der Muttergottes. In der Nähe steht das Gebäude der Pfarrei, das aus Anfang des 20. Jhs. stammt. In der Ortschaft befindet sich der spät klassizistische Hof, der wahrscheinlich aus dem Jahre 1830 stammt.

MIESZKÓW

das Dorf liegt an der Eisenbahnstrecke Jarocin - Poznań. Der Dorfname stammt wahrscheinlich vom altpolnischen Vornamen Mieszko oder vom Wort mieszek. Mieszków hatte von 1777 bis 1873 Stadtrechte. Eine Erinnerung an die alten Jahre stellt der bis heute behaltene vierseitige Markt dar. Die örtliche St.-Laurentinus-Kirche stammt aus dem Jahre 1767. Die Ausstattung der Kirche - hauptsächlich im Rokoko-Stil aus der 2. Hälfte des 18. Jhs. An der Wand - Epitaphien, die an Ludwik Herstopski - den Stadtgründer - und den Abgeordneten Władysław Taczanowski erinnern. In der Ortschaft - Barock-Edelhof aus der 2. Hälfte des 8. Jhs. Auf dem Markt - das Denkmal vom Gen St. Taczak, den ersten Führer des Großpolnischen Aufstands.

 

RADLIN

das Dorf liegt an der Eisenbahnstrecke Jarocin - Gniezno. Der Ortsname stammt von dem Wort „Radło“. Seit dem 16. Jhd. - im Besitz der Familie Opalińscy, die dort einen herrlichen Palast errichtet hat. Heute blieben aus dem Bauwerk lediglich die Ruinen. An den Ruinen, im ehemaligen Palastgarten befindet sich der Pfarrfriedhof. Auf der zweiten Straßenseite - die St.-Valentin-Pfarrkirche, aufgebaut in den Jahren 1686-1688. Daneben - eine Renaissance-Kapelle der Karmeliter-Muttergottes zusammen mit dem Grabstein Jerzy Opalińskis - des Großen Krone-Kanzlers. Der neben der Kirche stehende Holzglockenturm stammt aus dem 19. Jh. Mit Radlin und seinem Besitzer hängen viele Legenden zusammen. Eine davon spricht von einem Tunnel, der das örtlichen Schloss mit der Kirche verbinden sollte.

 

 

TARCE

das Dorf liegt an der Straße Jarocin - Konin. Der ursprüngliche Dorfname ist Tarszice, der heutige Name hat sich im 17./18. Jhd. durchgesetzt. Tarce war seit dem Jahre 1866 Eigentum der Familie Ortrorogi Gorzeńskie, die nächsten Besitzer war die Familie Skarżyńscz. In dem örtlichen Park - ein eklektischer Palast aus dem Jahre 1971. Im nahegelegenen Wald - zahlreiche Teiche, eine Quelle. Daneben - eine Kopie des Figürchens der Muttergottes von Lourdes, die im Jahre 1920 von Aniela z Biegańskich, Gorzeńska – Ostrorożyna gestiftet wurde. Mit der Ortschaft sind viele Legenden und Sagen verbunden, u.a. über den im Palast spuckenden Geist des Kochs, oder die in der Dunkelheit durch den Park kreisende Kutsche. Im Park, an den Teichen befindet sich „Darz Bór“ - ein Ort, der für das Zelten bestimmt ist. An der Straße Kadziak befindet sich eine Försterei, daneben wurde ein Erinnerungsstein platziert, der an die verstorbenen Mitglieder des örtlichen Jägerverbandes erinnert. Im Weiler Tarce Osiedle wurde eine neue Kapelle der Barmherzigkeit Gottes aufgebaut.

 

 

WILKOWYJA

das Dorf liegt an der Straße Jarocin-Żerków am Fluss Lutynia. Die neugotische St.-Adalbert-Kirche - im Jahre 1855 aufgebaut. An der Kirche befindet sich eine Kapelle mit einer kleinen Figur von St. Barbara aus Anfang des 19. Jhs. Daneben - eine Pfarrei aus dem Jahre 1921 mit einem Vorbau mit vier Säulen. Die ehemalige Mühle, heute Privateigentum, wurde in der Erzählung J. Iwaszkiewiczs „Młyn nad Lutynią“ („Die Mühle an der Lutnia“) beschrieben. In der Ortschaft - zwei Stahlbetonbrücken aus dem Jahre 1914. Laut den Legenden sollte dort St. Adalbert auf seinem Weg nach Gniezno übernachtet haben. Während seines Aufenthalts sollte das Heulen der Wölfe zu hören gewesen sein, nach diesem Geschehnis sollte der Name des Dorfes entstanden sein.

WITASZYCE

das Dorf liegt an der Straße Jarocin - Kalisz. Der Ortsname stammt wahrscheinlich vom Vornamen Witasz. Im Dorf - zwei Kirchen: St.-Dreifaltigkeit-Kirche mit einem Holzglockenturm und die Mariä-Himmelfahrt-Kirche aus dem Jahre 1928. An der Hauptstraße im Landschaftspark - ein Palast aus dem Jahre 1899, in dem sich gegenwärtig ein Hotel und ein alter Hof befinden;
in dem Hof - das Museum von zwei Imperien: der napoleonischen Epoche und der Sage Star Wars.

 

ZAKRZEW

das Dorf ist seit dem Jahre 1399 bekannt. Es entstand im Gebiet des benachbarten Dorfes Prusy. Im Jahre 1855 kauften es Cohnowie, später befand es sich im Besitz von Carstowie und Draheimowie. Im Park - ein Neorenaissancepalast aus dem Jahre 1886, im Stil der Königin Anna, mit den Fassaden aus den nicht geputzten Klinkerziegeln und den im hellen Putz erstellten Dekorationen. Nach dem Jahre 1948 wurde das Gebäude durch das Mutter-Kind-Heim übernommen, später wurde es in ein Sozialhilfeheim umgewandelt. Im nördlichen Teil des Parks befindet sich ein Teich und ein Fels, der dem ehemaligen Vermögensbesitzer, dem Berliner Bankier Eli Carst (1850-1919) gewidmet wurde.

 

Gemeinde Jaraczewo

Fläche 132,9 km2. Bevölkerung: 8.400 Einwohner. Lage: Nizina Południowo-wielkopolska an der Grenze von Wysoczyzna Mieszkowska und Wysoczyzna Koźmińska. Durch das Gemeindegebiet fließen zwei Flüsse: die Lubieszka und die Obra. Die Lubieszka, ein linker Nebenfluss der Lutynia, quert den östlichen Rand durch. Die Obra, ein linker Nebenfluss der Warta, fließt in einem schmalen Bett durch den südlichen und westlichen teil der Gemeinde. Hauptstadt der Gemeinde: Jaraczewo, über das im Jahre 1394 erwähnt wurde.

 

CEREKWICA

das Dorf liegt 13 km südwestlich von Jarocin, an der Straße Jaraczewo – Rusko, an der Obra. Die erste Erwähnung über das Dorf stammt aus dem Jahre 1397. Dies war das Familiennest von Cerekwiccy, Wappen: Zaremba. Die nächsten Eigentümer waren u.a. Sośniccy, Bojanowscy und Czapscy. Im Park - ein spätklassizistischer Palast aus dem Jahre 1876. Seit dem Jahre 1892 befand sich dort ein Zentrum für moralisch vernachlässigte Kinder. Im September 1939 veranstalteten die Nazis in den Gebäuden der ehemaligen Anstalt für Jugend ein Übergangslager für ausgesiedelte polnische Bevölkerung insbesondere für die Gutsbesitzer. Dort wurden ca. 270 Personen aufgenommen. 

 

GOLA

das Dorf liegt 3 km westlich von Jaraczewo. Die erste Erwähnung darüber stammt aus dem Jahre 1400. In dem Dorf gibt es einen Park mit zwei Teichen und einem alten Hof aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zurzeit befindet sich darin eine Schule. Am Waldrande, neben der Wohnsiedlung Gola wurde im Jahre 2003 ein Kurgan aus der Zeit vor 4 Tsd. Jahren und ein Gräberurnenfeld aus der Zeit vor 2 Tsd. Jahren entdeckt. 

 

GÓRA

das Dorf liegt an der Straße nach Leszno. Es ist am Fuß und auf dem nördlichen Hang der nördlichen Kante von Wysoczyzna Kaliska. In der Ortschaft - eine spätklassizistische Mariä-Himmelfahrt-Kirche aus den Jahren 1817-1830 und ein Neorenaissancepalast aus den Jahren 1877-1878. Ringsum den Palast - ein Landschaftspark mit der Fläche von 1,5 ha, gegründet in der Hälfte des 18. Jhs. Am Park - alte Vorwerkgebäuden mit dem Speicher aus dem Jahre 1840. Seit dem Jahre 2000 funktioniert in der Filiale der öffentlichen Bibliothek der Gemeinde Jarczew eine regionale Kammer (Izba Regionalna), die Andenken aus dem Leben der Einwohner der Region sammelt. Dort finden manchmal vorübergehende Ausstellungen statt, z.B. „Jaraczewscy Powstańcy Wielkopolscy” („Großpolen-Aufständische von Jaraczew“).

 

JARACZEWO

das Dorf liegt am Fluss Obra. Die spätklassizistische St.-Maria-Magdalena-Kirche aus dem Jahre 1843 und eine Pfarrei aus dem 19. Jahrhundert. Innerhalb der Kirche - ein Marmorgrabstein von Józef und Eleonora Jaraczewscy aus dem 19. Jahrhundert. Am rechten Ufer der Obra befindet sich ein Hofkomplex Chytrów. Er besteht aus einem einstöckigen Hof aus dem Jahre 1813, bedeckten mit einem Krüppelwalmdach, mit einem neueren einstöckigen Flügel und einem Vorbau, Vorwerkgebäuden, darunter einer Brennerei, einem Stall aus dem Jahre 1830, und einem Getreidespeicher aus dem Jahre 1880. Neben dem Hof befindet sich ein Landschaftspark, genannt mit dem Namen der Großpolen-Aufständischen. Neuromanisches Gebäude der alten Synagoge, das aus dem 19. Jahrhundert stammt, heute für die Räume des örtlichen Kulturzentrums adaptiert. Neben dem GOK (Gemeinde-Kulturzentrum) befindet sich eine dreistöckige Mühle aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, mit dem älteren Stein-Ziegel-Lagerteil aus dem Jahre 1883. Unweit des Dorfes steht ein Denkmal der amerikanischen Flieger, die dort im Jahre 1945 gestürzt sind. 

 

ŁOWĘCICE

das Dorf am Fluss Obra. Die erste Erwähnung über die Ortschaft stammt aus dem Jahre 1382. Sie gehörte zu den Gütern von Cerekwica. Ende des 19. Jhs. entstand dort ein deutsches Kolonisationsdorf. Dafür wurde in dem nicht weit entfernten Poręba eine evangelische Kirche aufgebaut. Auf dem rechten Ufer er Obra befinden sich die Reste des Hofparks, der das Palästchen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts umgab. In Łowęcice wurde Grzegorz Bolesław Frąckowiak geboren, der selig gesprochene Steyler Missionar, der im Jahre 1942 in Dresden für seine Tätigkeit in der Untergrundsbewegung hingerichtet wurde. 

 

NOSKÓW

das bereits im Jahre 1371 erwähnte Dorf  Der Name stammt von den Eigentümern Nosowscy, Wappen: Zaremba. Die dortige Kirche bestand bereits in der Jahrhundertwende des 14. und des 15. Jahrhunderts. Heute ist das die St.-Dreieinigkeit-Kirche, die im Jahre 1794 von Józefa Dobrzycki gestiftet wurde. Sie wurde im Jahre 1927 nach dem Entwurf von Stefan Cybichowski umgebaut. Der Innenraum der Kirche besitzt die Ausstattung, die aus dem Mittelalter stammt. In der Nachbarschaft - ein Holzglockenturm aus dem 18. Jahrhundert, eine Pfarrei aus dem Jahre 1842 und ein Pfarrhaus aus der Zwischenkriegszeit. 

 

PANIENKA

das Dorf in der Gemeinde Jaraczewo. Die erste Erwähnung, die über die örtliche Pfarrei informierte, stammt aus dem Jahre 1390. Damals war sie das Eigentum von Gorazdowscy, Wappen: Zaremba. Im höchsten Teil des Dorfes erhebt sich die hölzerne Kirche  Zum Heiligsten Namen Jesu. Errichtet im Jahre 1787 infolge der Stiftung von Izabela z Mysielskich Gajewska. Im Innenraum - die Ausstattung aus dem 16. und 17. Jahrhundert. An der Kirche befindet sich eine klassizistische Pfarrei mit einer Kapelle aus dem Jahre 1946 mit der Tafel zur Ehre von 18 Opfern des 2. Weltkrieges. 

 

RUSKO

das Dorf liegt südwestlich von Jarocin, an der Straße nach Pogorzela. Der Dorfname kommt vom Erz von der Grasnarbe. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1392. Die Eigentümer des Dorfes waren u.a. Zarembowie, Suchorzewscy, Objezierscy und Czarneccy. Die örtliche Kirche mit einer interessanten Flechtwerkwand - Konstruktion stammt aus dem Jahre 1833. Im Laufe der Generalüberholung im Jahre 1913 wurde die Vorhalle und die Kapelle von der nördlichen Seite wiederaufgebaut. Im Inneren der Kirche dominiert die Barock-Einrichtung. Den östlichen Rand des Dorfes nimmt ein Landschaftspark ein, der den in den Jahren 1873-1875 aufgebauten Palast der Familie Czartoryscy umgibt.

 

Gemeinde Kotlin

Lage: Nizina Wielkopolska innerhalb von Wysoczyzna Koźmińska. Fläche 84,1 km2. Bevölkerung: 7.300 Einwohner. Hauptstadt der Gemeinde: Kotlin - erwähnt im diplomatischen Großpolen-Gesetzbuch (Kodeks Dyplomatyczny Wielkopolski) als Dorf, das bereits vor dem Jahre 1283 Neumarkter Rechte erwarb und in zwei Teile eingeteilt war.

KOTLIN

das Dorf liegt am Fluss Kotlinka. Es wurde zum ersten Mal in den Dokumenten im Jahre 1397 erwähnt. Gefunden wurden auch die Spuren der Ansiedlung, die aus dem 6. Jh. v.u.Z. stammen. Die neugotische St.-Kasimir-Kirche aus dem Jahre 1858 ist von großen Linden umgeben. Im Gebiet des posthöfischen Parks, der die Fläche von 4 ha einnimmt - ein Flechtwerkwand-Hof aus der Hälfte des 17. Jhs. Er gehörte der Familie Ogończyk an, daneben der Speicher. An der Straße Poznań - Katowice - ein Mahnmal zur Erinnerung der Opfer des 2. Weltkrieges.

KURCEW

Das Dorf liegt an der Straße Sławoszew-Pleszew. Die Ortschaft wurde im Jahre 1434 erwähnt. Im 19. Jh. umfasste das Vermögen 1442 Morgen. Seit dem Jahre 1903 wurde Władysław Grabski, der verdiente Unabhängigkeitsaktivist und nach der Wiedergewinnung der Unabhängigkeit der Abgeordnete zum Sejm und Senator, zum Besitzer von Kurcew. Im Dorf befindet sich die Palast-Ruine, errichtet sicherlich in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, umgeben von dem vernachlässigten Park.

 

ORPISZEWEK

Das Dorf liegt an der Straße Kotlin-Suchorzew. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1411. Das Vermögen gehörte u.a. Suchorzewscy, Rudniccy, Centkowscy. Im Jahre 1884 wurde es durch Rychłowscy gekauft. Im Dorf - ein vernachlässigter Park aus dem Anfang des 20. Jhds. mit einem erhalten gebliebenen alten Einfahrtstor. Am Rande des Parks befindet sich ein einstöckiger neoklassizistischer Hof aus der Jahrhundertwende des 19. und des 20. Jahrhunderts, der im Stil der italienischen Renaissance aufgebaut wurde, heute in keinem guten Zustand. 

 

MAGNUSZEWICE

das Dorf liegt an der Straße von Zakrzew nach Kotlin. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1389. Es war das Familiennest der Familie Magnuszewscy. Im Dorf - die hölzerne St.-Barbara- Kirche, aufgebaut in den Jahren 1751-1754. Der barocke Innenraum mit einem interessanten Hauptaltar und zwei Nebenaltären aus dem Ende des 18. Jhs. An der Kirche - ein Holzglockenturm aus dem Jahre 1816. Nordwestlich von der Kirche - ein Hof aus dem Anfang des 19. Jhs. mit den Resten des Parks, in dem sich einige große Eiche-Denkmäler befinden.

 

RACENDÓW

Das Dorf liegt an der Straße von Wola Książęca nach Czermin. Die Ortschaft wurde im Jahre 1388 erwähnt. Im Jahre 1898 entstand dort eine Siedlung deutscher Kolonisten. Im Jahre 1911 wurde dort eine Kirche aufgebaut, zurzeit ist sie eine Filiale der Pfarrei Sławoszewo. Daneben, auf dem Friedhof, wurde das Denkmal gestellt, das der Erinnerung der ehemaligen deutschen Siedler gewidmet wurde. 

SŁAWOSZEW

Das Dorf liegt an der Straße Kotlin-Dobieszczyzna. Im 14. und
15. Jahrhundert waren Zarembowie Sławoszewscy die Dorfbesitzer. Die nächsten Eigentümer waren u.a. Opaliscy und Taczanowscy. Die hölzerne St.-Sophia-Kirche - ca. aus dem Jahre 1717, mit einem Turm mit einem barocken Helm. Die Ausstattung der Kirche hat einen barocken Charakter. Neben der Kirche befindet sich ein Holzglockenturm und große Eichen - die Naturdenkmäler, die zu den ersten Naturdenkmälern der Gemeinde Kotlin gehören. Unweit der Kirche - ein Überbleibsel nach dem alten Gut Parzew, der ehemalige Hof aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Spuren nach dem nicht mehr vorhandenen Park.

 

TWARDÓW

Das Dorf liegt auf dem rechten Ufer der Lutynia, an der alten Schmalspurbahn-Linie Witaszyce – Zagórów. Das ehemalige Ritterdorf mit dem eigenen Wappen „ogończyk“ (zurzeit das Wappen der Gemeinde Kotlin). In der Nähe der Kirche - ein Figürchen Muttergottes mit einem Kranz mit 12 Sternen über dem Kopf. Die neuromanische St.-Peter-und-Paul-Kirche aus dem Jahre 1895. Der Palast aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, vor kurzem renoviert, daran Überbleibsel des ehemaligen Parks, der mit seiner Reichweite das Gebiet von 3,4 ha umfasste. Darin - viele Eichen mit den Ausmaßen eines Denkmals.

 

Gemeinde Żerków

Lage: an der mittleren Warta, in Pradolina Warciańsko-Odrzańska. Das malerische und im Hinblick auf die Landschaft vielfältige Gebiet von Wzgórza Żerkowskie und den Tälern der Flüsse Lutynia, Prosna und Warta. Fläche 170 km2. Bevölkerung: ca. 10.600 Einwohner. Hauptstadt der Gemeinde - Żerków, erwähnt in einem Dokument im Jahre 1283.

BRZÓSTKÓW

Es liegt am Fuß des Hügels von Wał Żerkowski und Pradolina Warciańsko – Odrzańska. Sein Name kommt vom altpolnischen Namen einer Bergrüster - brzost. An der Hauptstraße in die Richtung Śmiełów – Żerków - alte Überbleibsel nach einer Schmalspurbahn, ein Abzweig der Schmalspurbahn von Witaszyce, die in den Jahren 1911-1979 funktionierte.

 

 

 

Ein Hofkomplex aus der zweiten Hälfte des 18. Jhs. -

ein weiträumiges Wohngebäude, bedeckt mit einem Dach vom klassizistischen Stil. Am Hof - ein Park mit der Fläche von 5,45 ha mit einem Teich. In der Nachbarschaft befand sich einst ein Vorwerk, ein Überbleibsel davon ist der ehemalige Speicher.

 

DOBIESZCZYZNA

Ein Dorf in der Gemeinde Żerków. Früher bestand es aus den Ortschaften Lubina Wielka und dem Weiler Glinka. Dort befindet sich ein Hof aus dem 19. Jh., gebaut von der Familie Kirstein. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es durch den Salesianerinnenorden aufgenommen, der dort ein Waisenhaus errichtete. Um den Hof herum - ein schön gepflegter Park.

 

LGÓW

Das Dorf liegt am Fuße von Wał Żerkowski. Der Ortsname stammt wahrscheinlich von dem dort früher lebenden Leg oder Łeg. Die alte hölzerne  Mariä-Geburt-Kirche aus dem 17. Jahrhundert, mit einem Schiff und einem größeren als das Schiff Presbyterium, mit den angebauten, vom Ganzen abweichenden gemauerten Elementen - Grabkapelle von Gorzeńscy aus dem 19. Jahrhundert und einer Vorhalle. Im Kirchendach befindet sich ein charakteristisches Barock-Türmchen. Die Ausstattung der Kirche einheitlich, im Spätrenaissancestil, die aus der ersten Hälfte des 17. Jh. kommt. Neben der Kirche - Familiengrab, in dem Zbigniew Ostroga – Gorzeński aus Tarce beigesetzt wurde. In den Gebieten neben der Kirche - ein Figürchen der Muttergottes. Ein Überbleibsel nach dem früheren Hofkomplex sind die Reste des Landschaftsparks mit einer Fläche von 0,6 ha mit den Linden mit der Weite bis 480 m. Im Dorf befinden sich die Reste der Dämme und eine kleine Brücke - die Überbleibsel nach dem dorthin von Przybysław geführten Zweig der Schmalspurbahn Witaszyce.

 

 

KOMORZE PRZYBYSŁAWSKIE

Das Dorf wurde im Jahre 1360 erwähnt. Behalten sind die Informationen, denen zufolge es im Jahre 1331 in der Umgebung von Komorze zu einer Schlacht der Truppen von Wincenty aus Szamotuły, der mit den Kreuzrittern verbündet war, und den Władysław Łokietek treuen Kräften kommen sollte. Nach der Tradition sollte in Komorze Adam Mickiewicz verweilt haben, als er zum Novemberaufstand kommen wollte. Das Dorf gehörte seit der Hälfte des 18. Jahrhunderts Skórzewscy. In den Jahren der Zwischenkriegszeit war dort Wojciech Kossak zu Gast. In dem ein wenig vernachlässigten Landschaftspark erhebt sich der Hof, der aus dem 19. Jahrhundert stammt. Im Westen befinden sich Vorwerkgebäuden mit einer Brennerei.

 

KRETKÓW

Das Dorf liegt in der Nähe des linken Ufers der Prosna. Im Dorf - die Aller-Heiligen-Kirche mit einem Helm in Form eines Obelisken, die in der Jahrhundertwende des 18. und des 19. Jhs. aufgebaut wurde. Der neoklassizistische Palast - errichtet im 19. Jh., platziert im Park mit der Fläche von ungefähr 5,4 ha. Im Park - viele Bäume vom Denkmalcharakter.

 

POGORZELICA

Das Dorf, das im Jahre 1187 als ein aus den Fürstenhänden durch die Johanniter übernommene Gut erwähnt wurde. Im Jahre 1253 fand dort das Treffen der Fürsten Przemysław II. und Bolesław Pobożny zusammen mit kirchlichen Würdenträgern in der Sache der Gewährung Bolesław der Region gnieźnieńsko-kaliski statt. Im 19. Jahrhundert - ein wichtiger Wasser-Zollpunkt auf der Warta. Marginalisiert infolge der Eisenbahnentwicklung. Im Dorf - eine neugotische Kirche aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. In der Nachbarschaft - die Überbleibsel des ehemaligen Vorwerkes. 

 

ŚMIEŁÓW

Es liegt auf dem linken Ufer der Lutynia, im Gebiet des Landschaftsparks Żerkowsko–Czeszewski. Śmiełów ist hauptsächlich durch seinen klassizistischen Palast bekannt. Der Palast wurde im Jahre 1797 für die Familie Gorzeńscy aufgebaut. In dem Palast verweilte im Jahre 1831 r. Adam Mickiewicz. Vor dem Krieg funktionierte dort ein Urlaubszentrum, während des Krieges wurde der Palast von den Deutschen übernommen, danach befanden sich dort Arbeiterräume. Im Jahre 1975 wurde dort ein Adam-Mickiewicz-Museum geöffnet, das eine Abteilung des Nationalmuseums Poznań ist. Am Palast befindet sich ein Park im englischen Stil mit der Fläche von 12 ha. Er wurde in der Jahrhundertwende des 18. und des 19. Jhs. entworfen. Im Park - zahlreiche Bäume und Sträucher, der Zosia-Garten mit der Skulptur „Żniwiarka” („Schnitterin“). Neben dem Palast - ein Komplex der Vorwerkgebäuden, entworfen durch den Gründer des Palastes Stanislaw Zawadzki: ein Stall, ein Speicher und eine Brennerei. Unweit befindet sich die Kapelle zur Schwarzen Madonna von Tschenstochau. An der Straße in die Richtung Pyzdry, hinter der Brücke auf der Lutynia - fünf Denkmal-Eichen und ein Fels mit einer Mickiewicz gewidmeten Tafel, in Form eines geöffneten Buches. In dem Palast in Śmiełów waren auch Henryk Sienkiewicz, Władysław Tatarkiewicz, Ignacy Paderewski, Gen Józef Haller zu Gast.

 

 

ŻERKÓW

Ein kleines Städtchen, das unter den postglazialen Hügeln von wał żerkowski liegt, mit seiner höchsten Erhebung - Łysa Góra 161 m ü.d.M. Eine abwechslungsreiche Landform verursachte, dass das Gelände als „polnische Schweiz“ genannt wird. Der Stadtname stammt von einem altpolnischen Vornamen Żyrek. Die größte Entwicklung der Stadt war in den Jahren, in denen die Bernsteinstraße funktionierte. St.-Stanislaus-Kirche besteht aus dem 12. Jahrhundert, dank der Stiftung von Maciej Radomicki umgebaut in den Jahren 1710-1718 in ein Barockgebäude. Es ist ein Gotteshaus mit einem Schiff, im Innenraum - drei hölzerne Rokokoaltäre. Auf dem Gipfel des Hügels ist ein Pfarrfriedhof mit einer St.-Kreuz-Kapelle aus dem Jahre 1708 platziert.

Unweit hinter der Schule befindet sich ein charakteristischer Stahlbeton-Relaisturm, sichtbar von umliegenden Ortschaften. Im Park, dessen Fläche 3,6 ha einnimmt, gibt es ein Einfahrttor mit drei Arkaden aus den Anfängen des 18. Jahrhunderts. Der Palast wurde in den Jahren 1941-1942 abgerissen. An der (St.) ul. Kościelna - das alte Gebäude der Reitpost aus der Jahrhundertwende des 17. und des 19. Jahrhunderts, bedeckt mit einem Krüppelwalmdach. An der Straße in die Richtung von Śmiełów - eine neubarocke evangelische Kirche aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.

 

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