« powrót

Naturwirtschaftliche Vorzüge

Der Kreis jarociński ist sehr attraktiv in der landschaftlichen und historischen Hinsicht. Die reizende Umgebung begünstigt die Entstehung der Ferienhöfe. Man kann sich also erholen, indem man die Reize der Natur nutzt, z.B. angelnd oder reitend. Eine Menge Attraktionen und unvergesslicher Eindrücke erwartet Touristen auch auf den angelegten Wander- und Fahrradwegen. Sie machen für die Amateure der aktiven Erholung eine ausgezeichnete Abstecher-Basis aus. Unter den Wäldern und Walddichtungen kreuzen sich die touristischen Wege, die sich in den attraktivsten im Hinblick auf die Landschaft und die Kultur Regionen unseres Kreises befinden. Insgesamt gibt es über 600 km der bezeichneten touristischen Fuß- und Fahrradwege zu befahren. Die den Kreis von allen Seiten umfassende Bewaldung bildet eine natürliche ökologische Barriere, die die atmosphärischen Bedingungen bedeutend verbessert.

 

Żerkowsko-Czeszewski Landschaftspark

Dank den ungewöhnlichen natürlich-touristischen Vorzügen des Kreises jarociński entstand im Jahre 1994 Żerkowsko-Czeszewski Landschaftspark. Diese besondere Schutzform umfasst das malerische Gebiet mit der Fläche von 15.640 ha, das im mittleren Teil Großpolens liegt. Es liegt ungefähr 12 km nördlich von Jarocin entfernt und begeistert mit seiner abwechslungsreichen Geländegestaltung mit reichen und interessanten Pflanzenansammlungen, die von seltenen Tierarten bewohnt werden.

Der Park nimmt die Fläche von 15.640 ha (darunter 8.194 ha Pflugländer, d.h. 52% der Gesamtfläche und 6.129 ha Wälder, d.h.39% der Fläche) ein, woraus 8 680 ha im Gebiet der Gemeinde Żerków, 5 880 ha im Gebiet der Gemeinde Miłosław, und 1.080 ha im Gebiet von Nowe Miasto an der Warta liegt, und sich dabei auf die Gemeinden erstreckt: Miłosław, Nowe Miasto an der Warta und Żerków. Das Objekt des Schutzes ist die einzigartige, sehr abwechslungsreiche Geländegestaltung, reiche und interessante Pflanzenansammlungen, seltene Pflanzen- und Tierarten, und auch Kulturwerte, die mit der reichen Geschichte der Region zusammenhängen. Der Park liegt im Einzugsgebiet der Warta und wird von der Warta, der Mirosawa und der Lutynia entwässert. Die Flüsse bildeten auf der Haffterrasse zahlreiche, äußerst malerische Altwässer, die in der Zeit des Vogelzugs die Funktion des Winterquartiers der Wasservögel erfüllen. Die Wasservögel verweilen auch auf den Fischteichen; viele von ihnen befinden sich im Tal der Miłosławka. Pradolina Warciańsko-Odrzańska teilt den Park in zwei Teile: den nördlichen Teil vom landwirtschaftlich-forstlichen Charakter, in dem die Wälder entscheidend überwiegen, und den südlichen, einer Mosaiken-Landschaft, in der unterschiedliche Wald-, Feld-, Wiesen-, Torfmoor-, Wasserökosysteme und Dorfsiedlungen abwechselnd auftreten.

Die abwechslungsreiche Geländegestaltung des Parks ist das Ergebnis der Gletscherwirkung in diesem Gebiet. Es sind dort vier deutliche Geländegestaltungsformen zu unterscheiden. Vom Norden sind das: flache und wellige Moräne-Landrücken, geteilt vom Nordosten zum Südwesten mit dem Tal der Miłosławka, die mit vielen Fischteichen abwechslungsreicher gestaltet wird.  Die nächste Form ist Pradolina Warty mit den deutlich entwickelten Terassen, auf denen viele Altwässer erhalten blieben.

Ein herausragender Bestandteil sind erhöhte Moränenhügel, sog. Wał Żerkowski, mit einer abwechslungsreichen Geländegestaltung, mit den Kulminationen Łysa Góra (161 m ü.d.M.) und Góra Żerkowska (155 m ü.d.M.). Zahlreiche Erosion-Einschnitte, eine starke Randneigung und Relativhöhen, die dort 90 m erreichen, geben diesem Teil des Parks einen besonderen Reiz. Eben davon, von der sich über dem Watra-Tal befindenden Umgebung von Żerków, erstrecken sich herrliche Ausblicke auf die fernen Wälder, Dörfer und Höfe. Ein bequemer Ort zum Bewunderung der Landschaft ist der Aussichtspunkt in Brzóstków.

Die letzte Form der Geländegestaltung ist Pradolina Żerkowska, von dem Wał Żerkowski im Süden, Osten und Norden umgeben wird. Durch ihren Boden fließt die Lubieszka, der linke Nebenfluss der Lutynia.

Im südlichen Teil des Parks überwiegen die Kiefer-Monokulturen, die auf den ärmeren Ansiedlungen eingeführt wurden, hingegen gehören sog. lasy czeszewskie (die Wälder von Czeszewo) zu den schönsten und interessantesten Waldgebieten Großpolens. Die Wälder bewachsen die Terrassen des Warta-Tals und weisen die Merkmale auf, die den natürlichen Merkmalen nah liegen; deshalb sind sie ein wertvolles Objekt der geobotanischen Untersuchungen. Darin treten hauptsächlich: Esche, Stieleiche, Winterlinde, Schwarz-Erle, Ulme und Hänge-Birke, und auch viele Arten von geschützten Pflanzen auf.

Eben in diesen Wäldern entstand im Jahre 1907 der erste Naturschutzgebiet in Großpolen, der einen Teil des Bruchwaldes im Warta-Tal schützte. Auch heute werden die wertvollsten Teile dieser Wälder geschützt.

Es wurden die Schutzgebiete erstellt: „Czeszewski Las”, „Dwunastak” und „Dębno nad Wartą”. Außer dem Pflanzenreichtum (dort wurden ca. 800 Gefäßpflanzenarten festgestellt) ist der Żerkowsko-Czeszewski Landschaftspark auch durch den Fauna-Reichtum gekennzeichnet. Im Schutzgebiet „Dębno nad Wartą” („Dębno an der Warta”) werden seltene Arten der wirbellosen Tiere geschützt. Dort sind auch Refugialgebiete der Wasser- und Sumpfvögel - die Teiche von Miłosław und das Warta-Tal, wo u.a.: Graureiher, Eisvogel, Schwäne, Enten, Taucher, Blässhühne, und auch die Vogelarten, die einem besonderen Schutz unterliegen, zu treffen sind. Viele dieser Vögel gründen dort in der Brutzeit ihre Neste, andere sind im Überflug.

Neben den natürlichen Vorzügen besitzt der Żerkowsko-Czeszewski Landschaftspark einen großen geschichtlichen Erinnerungswert. Man kann ihn in zahlreichen prähistorischen Funden aus verschiedenen Epochen, in Gräberfeldern und prähistorischen Siedlungen sehen, was davon zeugt, dass diese Gebiete bereits in ferner Vergangenheit besiedelt waren. Von der landeskundlichen Attraktivität des Parks zeugen auch viele wertvolle Architekturdenkmäler, und das Kennenlernen dieser Vorzüge wird druch die markierten touristischen Wegzeichen erleichtert. Zum besonderen Ruf der Umgebung trug im bedeutenden Grade der Aufenthalt von Adam Mickiewicz in Śmiełów im Jahre 1831 bei. Eben dort, von der Schönheit der Umgebung bezaubert, schrieb Mickiewicz wahrscheinlich die ersten Strophen von „Pan Tadeusz“.

,,Szwajcaria Żerkowska”

Das Gebiet der geschützten Landschaft mit dem Namen ,,Szwajcaria Żerkowska” entstand im Jahre 1989. Zurzeit ist er im überwiegenden Teil (unter Ausschluss des westlichen Teils) das Bestandteil des Komplexes des Żerkowsko – Czeszewski Landschaftsparks.

« powrót Drukuj

Czytaj również: